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Fr., 28. Sep. 2018
Großer Erfolg für die Cybersicherheitsforschung im Ruhrgebiet
Die Exzellenzkommission hat gestern das Exzellenzcluster „Cyber Security in the Age of Large-Scale Adversaries (CASA)“ bewilligt. In dem an der Ruhr-Universität Bochum beheimateten Cluster arbeiten Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen, unter anderem unsere Arbeitsgruppe für Secure Software Systems an der UDE.
IT-Sicherheit ist ein zentrales Problem für unsere moderne, zunehmend vernetzte Gesellschaft. Gefahr geht von Einzeltätern aus, aber vielfach auch von großen Vereinigungen, etwa aus dem Bereich der organisierten Kriminalität oder von staatlichen Organisationen. Dies ist besonders besorgniserregend, weil die Täter langfristig agieren und über erhebliche technische Fähigkeiten und Ressourcen verfügen, mit denen sie immensen Schaden anrichten können. Das Cluster „Cyber Security in the Age of Large-Scale Adversaries (Casa)“ nimmt Maßnahmen gegen diese mächtigen Angreifer in den Fokus. Dabei wird ein europaweit einzigartiger Ansatz verfolgt: Führende WissenschaftlerInnen aus den Fachrichtungen Informatik, Mathematik und Ingenieurwesen kooperieren mit Forschenden aus der Psychologie, um das Zusammenspiel von menschlichem Verhalten und IT-Sicherheit zu untersuchen. Das Casa-Cluster ist am Horst–Görtz-Institut für IT-Sicherheit (HGI) der Ruhr-Universität Bochum angesiedelt. Förderbeginn ist der 1. Januar 2019. Die Förderdauer beträgt sieben Jahre, wobei nach einer erfolgreichen Wiederbewerbung eine zweite Förderperiode von ebenfalls sieben Jahren folgen kann.